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Schlechte Nachrichten für Bob-BestandskundInnen, Yesss- und A1-NeukundInnen: Auf sie rollt eine Belastungswelle durch höhere Preise zu. Jetzt ist es bittere Realität, was wir durch die Fusion von Orange und Drei befürchtet hatten. Der Wettbewerb sinkt, die Preise steigen, kritisieren AK KonsumentenschützerInnen. KonsumentInnen sollen die Preise besser vergleichen können. Die Mobilfunkbranche muss ihre Transparenz bei den Tarifen verbessern und den KonsumentInnen Infos über die gesamten Fixkosten für die Mindestvertragsdauer aushändigen.

Bei wem die Preise steigen

Besonders A1-Bob-KundInnen rät die AK zu einem Tarifcheck, denn mit 3. März wird Telefonieren und Surfen für sie spürbar teurer:

Grundgebühren:
Die Grundgebühren steigen für die meisten BestandskundInnen um rund zehn bis 20 Prozent. Durch die Anhebung der Grundgebühren, etwa bei den Smartbob-Alttarifen um zwei Euro im Monat, erhöhen sich die jährlichen Fixkosten für einen Haushalt mit etwa zwei Smartbob-Anschlüssen um 48 Euro.

Tarife:
Hinzu kommen noch die deutlichen Preiserhöhungen von 70 Prozent für verbrauchsabhängige Tarife bei Nutzung außerhalb der Pauschalen. Besonders stark wirken sich die Gebührenerhöhungen beim Vertragstarif „bob vierer“ aus. Dieser enthält keine Grundgebühr und keinerlei Freieinheiten, sondern nur variable Kosten. Aufgrund der angekündigten Preisänderungen werden die zukünftigen Rechnungen für die betroffenen „vierer“-bob-KundInnen bei gleichem Telefonieverhalten somit um rund 70 Prozent höher ausfallen.

Datenpakete, Taktung, Auslandsgespräche:
Geändert wurden ebenso die Gebühren für die GB-Datenpakete, die Abrechnungstaktungen, Auslandgespräche sowie in den meisten Fällen die Roaminggebühren für Sprache, SMS und Daten außerhalb der EU-Länder.

Neukunden:
Die Grundgebühren für Neuverträge für Yesss-Complete steigen von 9,90 auf 14,90 Euro.

Aktivierungskosten:
A1 erhöht die Aktivierungskosten von rund 50 auf 70 Euro – das ist ein Plus von 40 Prozent.

Quelle: Portal der Arbeiterkammer